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  • In der Objektart Gewässerausbau, Gewässerrenaturierung sind Bauwerke und Anlagen zum Schutz und Erhaltung der Gewässerufer bzw. der Sohle in der vorgebenen Lage. Die Aufnahme dieser Bauwerke ist für die Gewässerbeschreibung von Bedeutung. Sie spielen bei den Gewässerentwicklungsplanungen (Gewässerentwicklungskonzept, Gewässerentwicklungsplan) und bei der Bestandsaufnahme für die Wasserrahmenrichtlinie, sowie für die Bearbeitung der Hochwassergefahrenkarten eine Rolle.

  • Enthält die Grundwassermessstellen, die Teil der Landesmessnetze sind. Dort werden flächenhaft repräsentative Daten zum Grundwasserstand sowie Messwerte zur Grundwasserbeschaffenheit erhoben, ausgewertet und verfügbar gemacht. Das Messnetz mit zugehörigen Untersuchungsprogrammen und Datendiensten ist zugleich ein Frühwarnsystem für großräumige natürlich und menschlich verursachte Veränderungen des Grundwassers, beispielsweise Versauerung, Klimafolgen, Belastungsveränderungen und Übernutzungen.

  • Die Erhebung der Gewässerstruktur ist für die vergleichende allgemeinverständliche Erfassung, Überwachung und Entwicklung des morphologischen Zustandes der Gewässer erforderlich. Das Verfahren stellt eine leicht handhabbare Methode für die Erarbeitung der Gewässerentwicklungskonzepte dar. In Baden-Württemberg wird landesweit das LAWA-Übersichtsverfahren und für die regionale Maßnahmenplanung bei der Gewässerentwicklung das LAWA-Feinverfahren und seit 2010 das Feinverfahren Baden-Württemberg verwendet.

  • Regelungsbauwerke (Beispiele: verschiedene Typen von Wehranlagen oder Schützen) sind für die Gewässerbeschreibung von Bedeutung und spielen bei der Gewässerentwicklung (Gewässerentwicklungskonzept, Gewässerentwicklungsplan), der Wasserrahmenrichtlinie und den Hochwassergefahrenkarten eine Rolle.

  • Die Stadt- und Landkreise erstellen gemäß Abfallbilanzverordnung auf der Grundlage des §3 Abs. 2 LabfG jährlich Abfallbilanzen für ihr Entsorgungsgebiet (Kreisgebiet), in denen das Aufkommen an Abfällen , soweit es den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE) angedient wird, in der Gliederung nach Abfallarten und den Verbleib der Abfälle nach Art der Entsorgung dargestellt wird. Das Aufkommen beschreibt die im Gebiet des örE angefallenen und über ihn entsorgten Siedlungsabfälle in Art und Menge. Die von den örE erstellten Abfallbilanzen werden vom Statistischen Landesamt im Auftrag des UM ausgewertet.

  • Die EU-Badestellen in Baden-Württemberg liegen mit einer Lagegenauigkeit entsprechend dem Maßstab 1:50.000 in digitaler Form vor. Dieser Datensatz ist Datengrundlage für die jährlich erscheinende Badegewässerkarte des Sozialministeriums Baden-Württemberg. Die Badegewässerkarte gibt einen Überblick über ca. 300 gemeldete und regelmäßig auf mikrobiologische Verunreinigungen untersuchte Badegewässer. Die Beprobung und Bewertung der Badestellen erfolgt durch das Regierungspräsidium Stuttgart, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg.Zur Kontrolle der Qualität der Badegewässer untersucht das Landesgesundheitsamt während der Badesaison (in der Regel vom 1. Juni bis 15. September) zwei Proben pro Monat. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf Bakterien, die auf fäkale Verunreinigungen (Darmkeime) schließen lassen. Daneben geben Vor-Ort-Kontrollen weitere Hinweise auf sonstige Verunreinigungen, die für Badende schädlich sein können. Grundlage ist die Badegewässerverordnung Baden-Württemberg.Die Badegewässerkarte erscheint in Papierdruck (Übersichtskarte Baden-Württemberg) und wird auch ins Internet (mit Detailkarten 1:50.000 und 1:200.000, Hinweise über lokale Lage, Anfahrt und Infrastruktur etc.) eingestellt.

  • Einteilung der Landesfläche von Baden-Württemberg in quadratische Flächen gemäß den Kartenblättern der Deutschen Grundkarte 1:5.000. Die im RIPS-Pool verfügbaren Blattschnitteinteilungen liegen als Vektoren vor. Sie können beispielsweise als Orientierungs- und Navigationshilfen verwendet werden. Als Sachinformation ist die Bezeichnung (Nummer, Name) und das jeweilige Ausgabejahr enthalten.

  • Anlagen zur Herstellung der Durchgängigkeit (Beispiele: verschiedene Typen von Verbindungsgewässern, Pässen oder Fischtreppen) sind für die Gewässerbeschreibung von Bedeutung. Sie spielen bei der Gewässerentwicklung (Gewässerentwicklungskonzept, Gewässerentwicklungsplan), der Wasserrahmenrichtlinie und den Hochwassergefahrenkarten eine Rolle.

  • Umfasst alle Quellen, für deren Wassergewinnung Wasserentnahmeentgelt zu entrichten ist (Entnahmemenge > 2000 m³/a). Wasserversorgungswirtschaftlich genutzte Quellen werden auch als (mögliche) Grundwassermeßstelle erfaßt. Fast immer handelt es sich um Anlagen Dritter, für die wasserrechtlich die UVB zuständig sind. Ausgewählte Quellen sind in das Landesmessnetz integriert; ihre Daten werden durch die LUBW bereitgestellt.

  • Schöpfwerke stellen den ständigen oder zeitweisen Abfluss aus fließenden oder stehenden oberirdischen Gewässern sicher. Die Gewässer können auch Abwasser aus bebauten Gebieten enthalten. Sie spielen bei der Gewässerentwicklung (Gewässerentwicklungskonzept, Gewässerentwicklungsplan), der Wasserrahmenrichtlinie und den Hochwassergefahrenkarten eine Rolle.