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  • Die Stadt- und Landkreise erstellen gemäß Abfallbilanzverordnung auf der Grundlage des §3 Abs. 2 LabfG jährlich Abfallbilanzen für ihr Entsorgungsgebiet (Kreisgebiet), in denen das Aufkommen an Abfällen , soweit es den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE) angedient wird, in der Gliederung nach Abfallarten und den Verbleib der Abfälle nach Art der Entsorgung dargestellt wird. Das Aufkommen beschreibt die im Gebiet des örE angefallenen und über ihn entsorgten Siedlungsabfälle in Art und Menge. Die von den örE erstellten Abfallbilanzen werden vom Statistischen Landesamt im Auftrag des UM ausgewertet.

  • Erfasst und geführt werden die für den Vollzug nach AbwAG erforderlichen Daten. Die Abwasserabgabe ist u. a. von Kläranlagenbetreibern (meistens Kommunen) an das Land abzuführen und richtet sich in ihrer Höhe z.B. nach Menge und Verschmutzung des in die Gewässer eingeleiteten Abwassers.

  • Geführt werden die für die Festsetzung des Wasserentnahmeentgeltes erforderlichen Daten und wenige Zusatzdaten für die Berichterstattung.

  • In der nach den Standards der LAWA (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser) fortgeschriebenen Landeskarte der Gewässerstrukturgüte Baden-Württemberg wird die Strukturgüte in 1000m-Abschnitten nach den folgenden einheitlichen Parametern bewertet: Linienführung, Uferverbau, Querbauwerke, Abflussregelung, Strukturbildungsvermögen, Uferbewuchs, Gewässerbettdynamik, Hochwasserschutzbauwerke, Ausuferungsvermögen, Retention, Auenutzung, Gewässerrandstreifen, Entwicklungspotential und Auedynamik.

  • Die Hochwassermarken dokumentieren Wasserstände von tatsächlich abgelaufenen Hochwasserereignissen und liefern unverzichtbare Informationen, um die hydraulische Modellierung an tatsächlichen Ereignissen zu eichen. Lange Zeit waren sie die einzige Möglichkeit, abgelaufene Hochwasserereignisse und deren Auswirkungen auf besiedelte Flussauen zu dokumentieren und diese Erfahrungen an Nachkommen weiterzugeben. Die älteste Hochwassermarke am Neckar befindet sich bei Neckarsteinach und geht auf das Jahr 1524 zurück. Diese historischen Informationen werden heute von Hydrologen und Hydraulikern verwendet, um ihre mathematischen Modelle anhand früher abgelaufener Hochwasserereignisse zu eichen. Sie werden auch bei der Ermittlung des Extremhochwassers verwendet.

  • Die Erhebung der Gewässerstruktur ist für die vergleichende allgemeinverständliche Erfassung, Überwachung und Entwicklung des morphologischen Zustandes der Gewässer erforderlich. Das Verfahren stellt eine leicht handhabbare Methode für die Erarbeitung der Gewässerentwicklungskonzepte dar. In Baden-Württemberg wird landesweit das LAWA-Übersichtsverfahren und für die regionale Maßnahmenplanung bei der Gewässerentwicklung das LAWA-Feinverfahren und seit 2010 das Feinverfahren Baden-Württemberg verwendet.

  • Mittlerer Zerschneidungsgrad des Landes, ausgedrückt durch die effektive Maschenweite (meff) in Quadratkilometer (km²) und Anteil der unzerschnittenen (verkehrsarmen) Räume über 100 km² in Prozent der Landesfläche. Die effektive Maschenweite bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit der zwei Punkte (z. B. Tiere) nicht durch Hindernisse (z. B. Siedlungen, Straßen) getrennt sind. Je mehr Hindernisse vorhanden sind, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit dass sich zwei Tiere begegnen können, umso kleiner wird die effektive Maschenweite. Es gibt unterschiedliche Zerschneidungsgeometrien: - Geometrie mit Gemeindestraßen, Existenz einer Zeitreihe mit den Datenpunkten 1930, 1966, 1977, 1989, 1998, 2004 und 2013 (Aktualisierung im Turnus der ATKIS-Daten möglich). Berechnung der effektiven Maschenweite und der UZR größer 100 km² bzw. 50 km² - LIKI-Geometrie, mit Berücksichtigung der Verkehrsstärke ab 1000 KfZ/Tag, Erstmalige Berechnung mit Verkehrsdaten aus 2000 (meff und UZVR100), Aktualisierung im 5-Jahresturnus mit Erscheinen der neuen Verkehrsstärkedaten möglich.

  • Enthält die Grundwassermessstellen, die Teil der Landesmessnetze sind. Dort werden flächenhaft repräsentative Daten zum Grundwasserstand sowie Messwerte zur Grundwasserbeschaffenheit erhoben, ausgewertet und verfügbar gemacht. Das Messnetz mit zugehörigen Untersuchungsprogrammen und Datendiensten ist zugleich ein Frühwarnsystem für großräumige natürlich und menschlich verursachte Veränderungen des Grundwassers, beispielsweise Versauerung, Klimafolgen, Belastungsveränderungen und Übernutzungen.

  • Ab 1.1.2002 aufgenommene Geländeprofile (Gewässer-, Tal- und Deich-/ Dammprofile) werden landesweit einheitlich erfasst und geführt, um sie zu visualisieren, für Berechnungen zu nutzen, unter den Dienststellen auszutauschen und langzeitig sicher zu archivieren. Zusätzlich sind vorhandene analoge Profile aufgearbeitet.

  • Umfasst alle Quellen, für deren Wassergewinnung Wasserentnahmeentgelt zu entrichten ist (Entnahmemenge > 2000 m³/a). Wasserversorgungswirtschaftlich genutzte Quellen werden auch als (mögliche) Grundwassermeßstelle erfaßt. Fast immer handelt es sich um Anlagen Dritter, für die wasserrechtlich die UVB zuständig sind. Ausgewählte Quellen sind in das Landesmessnetz integriert; ihre Daten werden durch die LUBW bereitgestellt.